Herzlich willkommen bei
Yvonne Rösel
Bundestags-Direktkandidatin der Grünen

 

 

 

 



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Presseberichte.

Jahresabschluss Feier bei den Grünen – Volksbegehren gegen Flächenverbrauch steht auf der Wunschliste  

Grüne Kreisverband Amberg/Sulzbach 
Viele Mitglieder waren nach Königstein gekommen zu der Jahresabschlussfeier der Grünen, die traditionell mit einem originalen Auerochsenbraten aus dem Naturschutzgebiet „Grubenfelder Leonie“ bei Auerbach gefeiert wurde. Da man sich derzeit wegen den geplatzten Sondierungen zu dem Jamaika-Bündnis in einen Schwebezustand befindet fand man sehr schnell andere wichtige Themen. Sowohl für die Bezirks- als auch die Landtagswahl richtet man den Blick nach vorne und auch ökologische Themen erhitzen die Gemüter. Ein Bündnis aus den bayerischen Grünen, ÖDP und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sammelt Unterschriften für das Volksbegehren "Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen" gegen den ausufernden Flächenverbrauch. Dabei konnten bereits einige Hunderte lokale Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden. Bayernweit haben die Bündnispartner die Hälfte der für ein Volksbegehren erforderlichen 25.000 Unterschriften beisammen.

Sowohl MdL Jürgen Mistol als auch Michael Scharl vom LBV prangerten die maßlose Verschwendung dieser wertvollen Ressource an. Jüngst hat sich auch der LBV entschlossen ebenfalls diesem Aktionsbündnis beizutreten. In ganz Bayern verschwinden jeden Tag 13 Hektar Land unter Asphalt und Beton. Das entspricht jährlich einer Fläche so groß wie der Ammersee. "Die ungebremste Versiegelung und Verdichtung des Bodens zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen, führt zur Verödung der Ortszentren, verstärkt die Hochwassergefahr, vernichtet Acker- und Grünland. Und sie ist einfach hässlich, entstellen das Gesicht Bayerns“, erklärt Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol und fordert eine verbindliche Höchstgrenze für den ausufernden Flächenfraß. Er argumentiert, dass so genug Raum für den Wohnungsbau bleibt und bei Ansiedlungen von neuen Unternehmen für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden gesorgt wird. Er sieht auch die Möglichkeit den starken Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten und Vögeln zu bremsen.

Industrieflächen, die im wahrsten Sinne aus dem Boden gestampft werden, sollten künftig besser durchdacht werden. Oft gibt es viele brach liegenden Industrieflächen, die ihrer ehemaligen Nutzung wieder zurückgeführt werden können. Oder die entstehende grüne Wiese muss so geplant werden, dass es nicht nur in die Fläche geht, sondern auch in die Höhe. Bernd Scheller Stadtrat der Grünen in Auerbach verweist hier auf die aktuelle Planung beim neuen Cherry Werk auf der Saaß bei Auerbach. „Warum konzipieren die Planer solchen Flächenverbrauch für die Autostellplätze?“, kritisiert er die Planung für 300 bis 400 Stellplätze. Hier muss unbedingt ein Umdenken stattfinden stellt Bernd Scheller fest.
Eintragungslisten zu diesen Volksbegehren liegen bis Ende Dezember in Sulzbach-Rosenberg beim Kornkistl und der Buchhandlung Volkert aus.

 

Yvonne Rösel - Grüne beim "Hirschen"

Die Mandatsträger der Grünen schauen mit Zuversicht in das nächste Jahr und stimmen sich auf die Landtags- und Bezirkswahl ein.
v.l. Kreisrat Stefan Lindenberger, MdL Jürgen Mistol, Kreisrätin Yvonne Rösel, Kreisrat Karl-Heinz Herbst, Bernd Scheller Stadtrat aus Auerbach, Luis Eckert, LBV-Vertreter Michael Scharl, Schatzmeister Peter Eckert und Gaby Mutzbauer

Besuch der Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer

Im Rahmen Ihrer Oberpfalztour 2017 besuchte Frau Beate Walter-Rosenheimer vom Bündnis 90 / Die Grünen in Begleitung von Yvonne Rössler, Heinz-Ulrich Schmidt und Ihrer Mitarbeiterin Helga Stieglmeier letzte Woche die Soziotherapeutische Einrichtung Haus Rabenholz vom Sozialteam in Amberg-Sulzbach.

Besuch im Haus Rabenholz SozialteamIn persönlichen Gesprächen konnte sie sich von der großen Zufriedenheit der Nutzer/innen mit den Betreuungsleistungen des Trägers Sozialteam Nordbayern gemeinnützige GmbH überzeugen. Die Einrichtung verfügt über 33 Plätze für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Einzigartig im Landkreis das Konzept, dass in einem Haus des Trägers nur Frauen ein zu Hause finden und diese auch nur von weiblichen Mitarbeiter/innen betreut werden. Weiterhin bietet das Team Betreutes Gruppen- und Einzelwohnen in Amberg und in Sulzbach-Rosenberg an.
In den Gesprächen mit der STZ-Leitung Hr. Lang erfuhr Beate Walter-Rosenheimer, das ein großer Bedarf bestehe Menschen mit einem psychischen Handicap ein Zuhause zu geben. Die Warteliste für Wohnplatzanfragen sei lang. Weiterhin wurde die erschwerte Wohnraumsuche für dieses Klientel angesprochen, da es kaum finanzierbare Wohnungen im Umkreis gibt und das Sozialteam auf der Suche ist für ein ambulant betreutes Wohnen in Sulzbach-Rosenberg und Amberg.
Weiterhin wurde in den Gesprächen auf die Umsetzung der baulichen Mindeststandards nach der entsprechenden Ausführungsverordnung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes eingegangen, in denen auch für schon bestehende Einrichtungen wie das Haus Rabenholz die Einhaltung von Barrierefreiheit nach der entsprechenden DIN 18040-2 und die Erfüllung neuer Mindestgrößen für Bewohnerzimmer gefordert wird.
Darüber hinaus wird auch das neu verabschiedete Bundesteilhabegesetzt bei den Nutzer/innen intensiv diskutiert. Es herrscht Unsicherheit, inwieweit sich Veränderungen hinsichtlich der bisherigen Wohnform oder Betreuung ergeben können.

Frau Beate Walter-Rosenheimer und Yvonne Rössler bedankten sich für den interessanten Einblick in den gemeidenahen Alltag der Sozialpsychatrie und den Problematiken die sich aus gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen ergeben und für die Offenheit Themen zu kommunizieren und nahmen gerne Impulse für die weitere Arbeit auf Kommunaler- sowie Bundesebene mit.

 

Yvonne Rösel Besuch Haus Rabenholz
Foto von links: Beate Walter-Rosenheimer, Yvonne Rössler, Heinz-Ulrich Schmidt und Georg Lang STZ-Leitung Haus Rabenholz beim Besuch der Ergotherapie

04.08.2017
Nachhaltige Landwirtschaft gefordert

Zu einem kultigen Filmabend im Amberger Ringtheater mit wahrhaft brisantem Thema haben die beiden Kreisverbände Amberg und Amberg/Sulzbach und die Direktkandidatin Yvonne Rösel von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen.

Trotz des sommerlichen Wetters sind viele Besucher gekommen um den kritischen Film anzuschauen. „Code of Survival“, von Bertram Verhaag ist erst seit Anfang Juni auf dem Markt und rechnet kritisch mit den Großkonzernen der Pestizidhersteller ab.

Nach der Begrüßung vom Kreissprecher Hans-Jürgen Bumes leitete die Direktkandidatin Yvonne Rösel zum Thema über. „Millionen Tonnen von Monsantos Roundup, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Dadurch wird nicht nur Trinkwasser belastet sondern auch ein eklatantes Artensterben verursacht“. Aber es wird noch schlimmer, denn im Film wird veranschaulicht, dass dieses Pestizid seine Wirkung verliert und die Natur resistente Unkräuter bildet. Diese vermehren sich extrem schnell und überwuchern die Nutzpflanzen und töten diese sogar ab.

Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen.
Zum einen die Teeplantage Ambootia in Indien, in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling im Himalaya. In 2000m Höhe wird berichtet, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.
Oder das Projekt Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. Sekem beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und zeigt wie es funktioniert.               

Und schließlich ein Beispiel aus Deutschland. Der unbeugsame Bayer Franz Aunkofer war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen nahezu denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.                                                      

Die Dokumentation stellt die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus gegenüber. Die Filmemacher werfen die Frage auf, in welcher Art von Landwirtschaft der „Code of Survival“ auf unserem Planeten liegt. Nach dieser eindrücklichen Filmvorführung diskutierte die Direktkandidatin Yvonne Rösel mit den Zuschauern über dieses Thema.

 

Yvonne Rösel  Nachhaltige Landwirtschaft gefordert

Auf diesem Maisfeld wird der Wirkstoff Glyphosat wohl nicht eingesetzt, denn neben der Kulturpflanze wächst das Unkraut und das ist gut so für Mensch und Umwelt.

13.07.2017
Energiewende in Sicht

Das Institut Fraunhofer Umsicht gilt als eine der innovativsten Einrichtungen in Deutschland und die Stadt Sulzbach-Rosenberg ist stolz darauf diese zu beherbergen. Immer wieder stellt sich auch Besuch ein. So geleitete diesmal Samir Binder, Mitarbeiter bei Fraunhofer Umsicht eine Gruppe mit Politikern von Bündnis 90/Die Grünen durch das Institut. Hier erhielten die Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol und Martin Stümpfig sowie die Direktkandidatin des Wahlkreises Yvonne Rösel einen Einblick in die Welt der vielfältigen Konzepte für Nachhaltigkeit. Im Rahmen des 2012 am Standort gegründeten Centrums für Energiespeicherung liegt der Fokus auf integrierte, dezentrale Energiewandlungs- und Speicherenergie. Denn hier entwickeln etwa 135 Mitarbeiter wirtschaftsnahe Strategien und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien. Themen sind unter anderen thermische und chemische Energiespeicher, Energieumwandlung aus Biomasse und Abfall, Rohstoffe, Werkstoffe und Oberflächen für die Energietechnik und Ressourcenmanagement. Fraunhofer Umsicht begleitet seine Kunden von der Verfahrensidee bis zur Pilotanlage und von der Produktentwicklung bis zur Pilotproduktion. Als Vorreiter für technische Neuerungen in den Bereichen Energie, Prozesse und Produkte will Fraunhofer Umsicht nachhaltiges Wirtschaften, umweltschonende Technologien und innovatives Verhalten voranbringen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Innovationsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu fördern. „Da stehen zukunftsweisende Perspektiven und gangbare Wege im Raum die den Anforderungen der anstehenden Energiewende gerecht werden“, freut sich MdL Jürgen Mistol.

Wie Samir Binder erklärt wirkt mit Professor Hornung eine international tätige Kapazität an der Einrichtung unter dessen Führung die Geschicke des Hauses begabt gelenkt werden. Gleichzeitig ist er auch Geschäftsführer von Susteen Technologies GmbH, und betreibt aktuell ein Erfolg versprechendes Großprojekt zusammen mit dem Müllkraftwerk Schwandorf. Dabei wird TCR® Technologie eingesetzt, welche durch Fraunhofer Usicht entwickelt wurde. Bei diesem innovativen Verfahren geht es darum eine große Bandbreite an Biomasserückständen zu verarbeiten und drei qualitativ hochwertige Produkte. Synthesegas, Bio-Kohle und Bio-Öl werden zur Herstellung von Strom und Mobilität CO² frei eingesetzt.

Das Haus nutzt aber auch weitere günstige Standortfaktoren. „Die Kooperation mit der Technischen Hochschule in Amberg ist für unser Institut eine gute Sache“, stellt Samir Binder fest. Die Nähe zwischen diesen beiden Einrichtungen ist für die jungen angehenden Ingenieure eine optimale Möglichkeit sich im Institut mit einzubringen und sich dort an den wissenschaftlichen Projekten zu beteiligen.

 

Yvonne Roesel Energiewende in Sicht

Den Ausführungen über das TCR Verfahren verfolgen die Politiker von Bündnis 90/Die Grünen, die im Rahmen ihrer Energietour beim Fraunhofer Institut Umsicht zu Besuch waren, aufmerksam.
v.r : MdL Jürgen Mistol, MdL Martin Stümpfig und Direktkandidatin Yvonne Rösel von Bündnis 90/Die Grünen und Mitarbeiter Samir Binder.

13.06.2017
Für lebendige Ortskerne und natürliche Landschaften
Grüne fordern Höchstgrenze für Flächenverbrauch


Anlässlich des Umwelttages am 5. Juni diskutierte der Grüne Ortsverband bei einem Arbeitstreffen vergangenen Samstag über den rasanten Flächenverbrauch in Bayern und übte harsche Kritik zu dieser Einstellung. "Auch an diesem  Tag wurden über 13 Hektar bayerischer Natur mit Straßen, Gewerbegebieten und Discountern verbaut. Das entspricht 18 Fußballfeldern, Tag für Tag, " kritisiert die Bundestagsdirektkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Yvonne Rösel. Dieser ungezügelte Flächenverbrauch in Bayern sei zum ernsten Problem für die Landwirtschaft geworden, bedrohe die Artenvielfalt und gefährde den Hochwasserschutz in der Fläche, so Yvonne Rösel. "Es geht aber auch um den Verlust von Heimat, wenn die schönen Dorfkerne veröden und die Ästhetik der Kulturlandschaft Bayerns immer mehr ihren Reiz einbüßt."

Die Grünen wollen deshalb, dass der Flächenfraß gesetzlich auf 4,7 Hektar Fläche täglich verringert wird. "Diese Begrenzung lässt genug Raum für weitere Entwicklungen und verhindert gleichzeitig, dass Bayern seinen Charakter verliert, “ erläutert Yvonne Rösel den aus der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie abgeleiteten Wert.  "Wir Grüne wollen den Flächenverbrauch unter anderem mit intelligenten Planungen reduzieren, die unsere Ortskerne beleben anstatt immer wieder große Flächen für Parkplätze und Einkaufsmärkte auf der grünen Wiese zu versiegeln."

Im Landkreis Amberg/Sulzbach zeigt sich der ausufernde Flächenverbrauch besonders deutlich bei dem Ausbau der B85 zwischen Pittersberg und der Autobahnanschlussstelle Amberg-Ost/Schafhof, wo statt der nötigen 3,5 ha gleich 5,5 ha gerodet wurden.


Yvonne Rösel  Bündnis 90 Die Grünen Bericht Leerstand
(Foto: ehemalige Edeka-Gelände)

Viele Flächen ehemaliger Gewerbebetriebe liegen brach und sollten einer neuen Nutzung zugeführt werden bevor neue Gebiete verschlissen werden.

30. Mai 2017
Stadtgärtnerei arbeitet absolut umweltverträglich

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen war zu Besuch bei der Stadtgärtnerei. In absehbarer Zeit sind hier große Sanierungsmaßnahmen geplant und aus diesem Grund wollten sich die Grünen vor Ort einen Überblick zum derzeitigen Zustand verschaffen.

Der Leiter der Einrichtung, Klaus Herbst, hieß die zahlreichen Besucher herzlich willkommen und erläuterte kurz die Struktur der Stadtgärtnerei bevor er den Fuhrpark des Betriebs präsentierte. Bei der Führung durch die Räumlichkeiten ging es zunächst in das Hauptgebäude. Hier herrschen seit Jahren unzufriedene Zustände doch per Stadtratsbeschluss steht die Sanierung der Einrichtung nun auf der Agenda. Die räumliche Situation ist viel zu beengt, das Gebäude marode, die technischen Gegebenheiten nicht mehr auf den Bedarf der Stadtgärtnerei geeicht und die Sozialräume zu klein und total sanierungsbedürftig.

In der städtischen Gärtnerei arbeiten derzeit 14 Beschäftigte und ein Auszubildender. Seit Jahren arrangiert sich die Belegschaft mit der Situation und Dank der Nähe zum Bauhof konnte bis jetzt einiges entschärft werden. So fahren die Mitarbeiter zur Reinigung der Fahrzeugen zu den Kollegen in die Annabergstraße. Auf Dauer ist das natürlich keine Lösung und umso erfreulicher ist es, dass schon in diesem Jahr im städtischen Haushalt Geld für die Planung der Sanierungsmaßnahme vorgesehen ist.

Mit Sicherheit ist dieses Vorhaben mehr als nur eine Renovierungsmaßnahme und unter Umständen wird ein Neubau nötig sein. Dabei ist es dem Leiter Klaus Herbst sehr wichtig in der Erlheimer Straße zu bleiben. "Die Nähe zur Altstadt, dem Annaberg und der Allee als stark frequentierte Einsatzorte ist optimal," stellt der Leiter fest. Karl-Heinz Herbst berichtet, dass das Gutachten über die Zusammenlegung von Bauhof und Stadtgärtnerei ohnehin empfiehlt die getrennte Situation beizubehalten. Das sei ganz im Sinne der Grünen politischen Vorstellungen wie Stadträtin und Bundestagskandidatin Yvonne Rösel feststellt. „Wir müssen verantwortungsvoll mit unseren Flächen umgehen, denn eine Sanierung vor Ort ist ökologisch wertvoller als auf der grünen Wiese neue Ressourcen zu verbrauchen.“

Danach inspizierten die Besucher das eigentliche Herzstück der Einrichtung. Hier in den Gewächshäusern gedeihen jährlich tausende von Pflanzen für die Grünanlagen unserer Stadt. Klaus Herbst betont, dass bei der Arbeit der Stadtgärtnerei vollständig auf den Einsatz von Pestiziden und giftigen Stoffen wie Glyphosat verzichtet wird. Stattdessen setzt er auf sogenannte Nützlinge, zum Beispiel Marienkäfer, die lästige Schädlinge eindämmen. Die Gewächshäuser sind von der Sanierungsmaßnahme nicht betroffen. Allerdings soll die Stadtgärtnerei in Zukunft an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, was hinsichtlich des enormen Energiebedarfs eine sehr umweltverträgliche Entscheidung ist. Zum Abschluss bedankte sich Ortssprecher Karl-Heinz Herbst für die aufschlussreiche Führung durch die Städtische Gärtnerei.

 

 

Yvonne Röseln Grüne, Besuch der Stadtgärtnerei
Anerkennung und Lob äußerten die Grünen für die gut gepflegten Grünanlagen unserer Herzogstadt die von den Bewohnern und Gästen immer wieder sehr gelobt werden.

v.l. Heinz-Ulrich Schmidt, Stadtgärtnerei Chef Klaus Herbst, Stadträtin Yvonne Rösel, Eva Schmidt, Klaus Rösel, Renate Herbst, Stadtrat Karl-Heinz Herbst und Stadträtin Gaby Mutzbauer.

Jahreshauptversamlung mit Neuwahlen bei
Bündnis 90/Die Grünen


Neuwahlen standen bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Jahreshauptversammlung mit an und deshalb fanden sich zahlreiche Mitglieder aus dem ganzen Landkreis beim Wulfen ein.

Zunächst hieß der Vorsitzende Karl-Heinz Herbst die Teilnehmer herzlich willkommen und berichtete über die Aktivitäten der vergangenen zwei  Jahre. Besonders erwähnenswert war der Besuch zum Thema „Mobilität im 21. Jahrhundert“ beim Bundestagsabgeordneten Uwe Kekeritz in Berlin, bei dem viele vom Kreisverband dabei waren. Karl-Heinz Herbst stellt fest, dass gerade der Kontakt zu den sogenannten „Promis“  bei den Grünen leicht zu realisieren ist und  davon profitiert die ganze Partei. So war zum politischen Aschermittwoch Ekin Deligöz zu Besuch und bescherte dem Kreisverband ein volles Haus. Deshalb werde man diesen Termin gerne auch nächstes Jahr in Angriff nehmen. „Bei den Grünen haben Basis und Führung direkten Kontakt und deshalb können wir die Nöte der Bürger direkt in den Bundestag transportieren.

Im nächsten Top berichtete Schatzmeister Peter Eckert über die Kassenführung. Die finanzielle Situation ist komfortabel, so dass die Grünen für die anstehende Bundestags- und auch die Landtagswahl nächstes Jahr gesattelt ist. Die Revisoren bestätigten die gute Arbeit des Kassiers und die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Bei der Neuwahl wurde Karl-Heinz Herbst in seinem Amt bestätigt. Für den nicht mehr kandidierenden Emre Dalmis wurde Yvonne Rösel einstimmig zur Sprecherin gewählt.

Unter dem Top Bundestagswahl plant der Kreisverband weitere Aktionen zum Bundestagswahlkampf. „Es ist noch Luft nach oben wenn man die Umfragewerte in Augenschein nimmt – doch mit unseren Themen Umwelt, Gerechtigkeit und Energiewende befinden wir uns an den Stellschrauben die das Wohl der künftigen Generationen beeinflussen“, so die Direktkandidatin der Grünen Yvonne Rösel. Sie tritt für einen engagierten Wahlkampf an und erläuterte ihre Ziele vor Ort. „Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums muss endlich mehr gefördert werden – es schleißen zu viele Schulen, Krankenhäuser und Arztpraxen“, stellt sie fest. Sie fordert weiterhin Mobilitätskonzepte für Senioren und die Jugend sowie den Ausbau der Stammstrecke. Außerdem prangert sie die Lockerung des Anbindegebots an, dass ihrer Meinung nach den landschaftlichen Charakter der Oberpfalz zerstören könnte.

Es schließen sich unter den Anwesenden viele Beiträge an und der Abend setzt sich mit Gesprächen und Diskussionen zu vielen Themen fort.

 

 

Yvonne Rösel Die Grünen Jahreshauptversammlung 2017

Der neu gewählte Vorstand des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen.
v.l.: Die beiden Revisoren Stefan Lindenberg und Bernd Scheller, die beiden Kreis-Vorsitzenden Yvonne Rösel und Karl-Heinz Herbst, Schriftführerin Gaby Mutzbauer und Kassier Peter Eckert.

Bevorratung von Gewerbeflächen verursacht Flächenverbrauch

Unsere Heimat schützen und den Flächenfraß stoppen. Darum ging es in Vilsstadt mit prominenter Unterstützung bei einer informativen Abendveranstaltung des amberger Kreisverbands der Grünen. Bayern ist deutschlandweit Spitzenreiter im Verbrauch von Flächen für Wohnen, Gewerbe und Verkehr. Die Oberpfalz ist mit einem Flächenverbrauch von 2,4 ha pro Tag in der Spitzengruppe der Regierungsbezirke weit vorne mit dabei. Dadurch gehen Flächen für Natur und Landwirtschaft verloren, die Folgen sind Artensterben, Hochwasser und CO2-Emissionen.

Zu diesem Thema haben Yvonne Rösel, Direktkandidatin der Grünen für den Bundestag des Stimmkreises Amberg zusammen mit Ludwig Hartmann, Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, bei der Veranstaltung im Bräuwirtshaus Bruckmüller gesprochen.
Zunächst hieß Hans-Jürgen Bumes die Gäste herzlich willkommen. Er führte mit kritischem Blick das Publikum zu den ernüchternden Fakten. In der Oberpfalz liegt der Flächenverbrauch dreimal so hoch wie im Vergleich zum restlichen Bundesland. Die Auswirkungen sind deshalb auch lange schon zu spüren: Seit den 80er Jahren hat sich der Art Bestand der Vögel halbiert und Überschwemmungen bei Starkregen sind in Folge neuer versiegelter Großflächen immer häufiger.
Die Direktkandidatin Yvonne Rösel lenkte bei ihren Beitrag die Aufmerksamkeit auf das neue umstrittene Gesetz der Bayerischen Landesregierung. „Bei der Lockerung des Anbindegebots wie es unser Heimatminister Markus Söder vorsieht, haben die Kommunen einen Freibrief unsere schönen Heimat regelrecht zu zerstückeln“, stellt Yvonne Rösel fest. Außerdem kritisierte sie die Absichten am Riedberger Horn ein neues Skigebiet zu schaffen. Dort bediene man ihrer Meinung nach nur die Profiteure des Kunstschnee-Zirkus, die das Schicksal der Alpen aufs Spiel setzen. Denn hier, so mahnt sie an, wäre aufgrund klimatischer Veränderung nur unter Aufbringung unverschämt hoher Strom- und Wassermengen der Skibetrieb möglich. Gleichzeitig streicht die Regierung mit einem Federstrich einen seit über 40 Jahren gültiger Flächenplan zur ökologisch, ökonomisch und sozial verträglichen Nutzung.
Als Hauptredner des Abends erläutert Ludwig Hartmann bei seiner Präsentation die Situation der Kommunen, die bei der Ausweisung von Gewerbegebieten und Bevorratung von Gewerbeflächen die Spirale des Flächenverbrauchs eklatant anheizen. Große Betriebe nutzen seiner Meinung nach die Konkurrenz benachbarter Gemeinden, so dass aus einem scheinbar lukrativen Geschäft für die Gemeindekasse gerade so eine Null-Nummer wird. Aber dennoch haben die Kommunen häufig Folgekosten zu schultern. Denn, so  seine Ansicht, fehlen oft Zugangsstraßen und Brücken die dann gebaut werden müssen und den städtischen Geldbeutel stark belasten können. Oder die Kläranlage muss aufgerüstet werden da wegen neuer versiegelte Flächen nun bei Starkregen die Kapazität dieser Anlagen gesprengt werden. „Warum können die Betriebe, die große Flächen brauchen denn nicht mit einem zweiten Geschoss und Tiefgaragen planen?“, fragt sich der Politiker. Hier sieht er die Politik gefordert. Denn seit knapp 40 Jahren entwickelt sich die Schere zwischen Flächenverbrauch und Einwohnerzahlen  stark auseinander. Auch muss bereits versiegelte brachliegende Fläche wieder neuen Betrieben vermittelt,  oder entsiegelt werden. „Wir haben nur eine Erde und unsere wertvolle Landschaft ist ein begrenzter Rohstoff!“, stellt er abschließend fest. Viele der Gäste, einige auch vom Bund Naturschutz, diskutierten im Anschluss mit den beiden Politikern.

 

 

Yvonne Rösel  Termin mit Ludwig Hartmann

Einig ist man sich, dass der Charakter unserer schönen Heimat lieber durch Getreide- und Ackerbau geprägt sein soll – denn dann dürften auch die Bedingungen für traditionelles Brauwesen gegeben sein.
v.l. Grünen Direktkandidatin des Stimmkreises Yvonne Rösel, Kreisvorsitzender Amberg Stadt Hans-Jürgen Bumes und MdL Ludwig Hartmann.

Bündnis 90/Die Grünen zu Besuch im Waldbad

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen war pünktlich vor Eröffnung der Badesaison zu Besuch im Waldbad. Zusammen mit der Stadtratsfraktion galt die Aufmerksamkeit den Neuerungen in der städtischen Badeeinrichtung. Hier hat die Stadt viel Geld in die Hand genommen um die Attraktivität für die Badegäste zu steigern.

Zunächst begrüßte Bademeister Alfons Ostler die Anwesenden bevor es mit einen Rundgang durch das Gelände ging. Nahezu abgeschlossen sind die Maßnahmen für den Fahrradstellplatz vor dem Eingang und an dem neu gestalteten Kinderspielplatz innerhalb des Bades. Dieser teilt sich in zwei Bereiche. Für die kleineren Besucher lockt ein abwechslungsreicher Matsch-Spielplatz und für die größeren steht ein wahres Kletterparadies zur Verfügung. Die Slackline und ein Kletterturm werden mit Sicherheit zugkräftige Anziehungspunkte sein. Danach erläuterte Ostler die neu installierte Beckenabdeckung. Beide Becken sind mit Polyvinyl-Bahnen komplett zugedeckt. Sehr durchdacht installiert und mittels elektrischen Antrieb auch einfach zu betätigen. „Bereits jetzt nach wenigen Tagen können wir schon berichten, dass die Wärmeaufbereitung wesentlich ergiebiger ausfällt“, berichtet er. Die neue Beckenabdeckung entlastet die Betriebskosten des Waldbads enorm und kann auch bei eventueller Veränderung der Becken bei der anstehenden Sanierung mit wenig Aufwand angeglichen werden. Die Grünen-Stadträtin Gaby Mutzbauer informierte, dass sich die Anschaffungskosten dieser Abdeckung durch die Energie-Einsparung in knapp drei Jahren ausgeglichen haben. Umso erfreulicher ist es, dass entgegen der ursprünglichen Planung nicht nur das Schwimmer- sondern auch das Nichtschwimmerbecken damit ausgestattet wurde. Hier ist die Effizienz sogar noch um einiges höher.

Beim anschließenden Blick in die Technik war die Stimmung allerdings sprichwörtlich im Keller. Völlig marode Leitungen dominieren hier. Die Anlage ist überaltert und jede Saison befürchten die Bademeister größere Störungen. „Im Extremfall kann es dann auch sein, dass der Badebetrieb eingeschränkt werden würde“. Hier betont Stadträtin Yvonne Rösel, dass im mittelfristigen Finanzplan bereits Gelder und Planungsmaßnahmen für die Überarbeitung der technischen Anlage beschlossen wurden. „Es darf keine Verzögerung mehr geben auch hier die dringend notwendigen Schritte zu unternehmen um den Betrieb dieser Einrichtung nicht zu gefährden.“

YvonneRösel Besuch im Waldbad
Seit vielen Jahren wird in der Technik nur Schadensbegrenzung betrieben und eine Generalsanierung ist unverzichtbar.
v.l. Bademeister Alfons Ostler, Stadträtinnen Gaby Mutzbauer und Yvonne Rösel sowie  Fraktionssprecher Karl-Heinz Herbst.
Musik und deftige Witze

Der Bundeswahlkampf wirft seine Schatten voraus und so erfreute sich der politische Aschermittwoch von Bündnis 90/Die Grünen über eine große Besucheranzahl. Mit der Bundestagsabgeordneten Ekin Delidöz hatte die Veranstaltung auch einen richtigen Hochkaräter als Gast. Ihr Impulsreferat  nordete den Kreisverband ein und die Direktkandidatin Yvonne Rösel  brachte die Versammelten mit inhaltlichen Themen zum Bundestagswahlkampf auf die richtige Spur. Die „Erlbachmusi“ und deftige Witze als Zwischenprogramm unterstrichen den Charakter eines politischen Aschermittwochs.

Zunächst begrüßte der Kreisvorsitzende Karl-Heinz Herbst die zahlreichen Anwesenden. „Das Konzept dieses Abends basiert auf eine spontane Idee – und die sind oft die Besten!“, stellte er fest. Ekin Deligöz sagte der Einladung zu und so ist es auch kein Wunder, dass Vertreter aus allen Ortsverbänden den Weg nach Sulzbach-Rosenberg zum Bayerischen Hof gefunden haben. Er hob hervor, dass im letzten Jahr die Mitgliederzahl bei den Grünen auch in unserem Kreisverband deutlich stieg.

Zunächst bezog die Direktkandidatin Yvonne Rösel Stellung zu den Grünen Inhalten der anstehenden Wahl. Sowohl die großen Bundespolitischen Themen wie die Dringlichkeit einer Rentenreform, das Fortführen der Energiewende, die Agrarwende aber auch die regionalen Probleme zur Verbesserung der ländlichen Entwicklung hat sich die engagierte grüne Politikerin auf ihre Agenda gesetzt. “Wir müssen auf unsere Umwelt achten und deshalb gibt es mit uns keinen Flächenfras!“, unterstreicht sie ihre Forderungen nach einen vernünftigen Umgang mit den Ressourcen.  Sie freut sich auf einen ambitionierten Wahlkampf mit dem Ziel den Oberpfälzer Spitzenkandidat Stefan Schmidt aus Regensburg, auf Platz zehn der bayerischen Landesliste, in den Bundestag zu bringen.

Die Hauptrednerin des Abends Ekin Deligöz, die mit fast 20 Jahren Bundestagsmitgliedschaft zu einem wahren Urgestein gehört, forderte klare Kante gegen rechts und den Kampf für Menschenrechte. „Die Masse der Bevölkerung sind Demokraten und die müssen wir vor Trump, Erdogan und anderen Brandstiftern verteidigen“, stellt sie fest. Das muss man im Blick haben und darf den negativen Entwicklungen in Deutschland deshalb keine Bühne zur Selbstdarstellung bieten. Auch die Kritik an die Herren der CSU Seehofer, Dobrindt und Söder fällt deutlich aus und sorgt für die klassischen Aschermittwochsparolen. Dem gerade erst beschlossenen Gesetz zur Freigabe der Gigaliner auf den Straßen diene nur dazu das Ego Seehofers nach Berlin zu transportieren. Nach Äußerungen wer mit Kretschmann zu Abend isst müsse mit Toni Hofreiter frühstücken kontert sie, dass sie lieber mit Hofreiter ein Bio-Ei als mit Söder ein verseuchtes Bayern-Ei verspeisen würde. Die Vollblut-Politikerin fühlt sich auf den richtigen Weg. „Bei uns geht es um Inhalte und nicht um Köpfe, und nicht nur deshalb konnten wir einen satten Gewinn bei den Mitgliederzahlen seit der letzten Bundestagswahl verzeichnen!“, stellt sie abschließend fest. Im Anschluss stellten die Anwesenden noch einige Fragen an die Politikerin. Dabei ging es auch um die aktuelle Situation des Journalisten Deniz Yücel und der Pressefreiheit in der Türkei.
Yvonne Roesel mit Ekin Deligöz "Die Grünen"

Bundestagsdirektkandidatin Yvonne Rösel  mit Gastrednerin MdB Ekin Deligöz (links)  gestalteten einen zünftigen Aschermittwoch der beim Publikum großen Anklang fand.
   
   

 

 

 
 
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.:  Yvonne Rösel, Bundestags-Direktkandidatin der Grünen, Wahlkreis 232 AS/Nm  :.